Zum Inhalt springen

Station 40, Psychiatrie und Psychotherapie

Geschützte Station, 18 Betten

Kontakt
Telefon: +49 (0) 221 / 8993-440

Ansprechpartner
Oberärztin: Gela Utzerath
Pflegerische Stationsleitung: Ania Kröber

Die Station 40 ist eine geschützte, gemischt-geschlechtliche Akutstation mit 18 Planbetten. Behandelt werden Menschen mit verschiedenen akuten, schweren psychischen Störungen, die eine intensive Therapie unter teilweise geschützten Bedingungen benötigen. Viele Pati-ent*innen leiden an Psychosen, manischen Episoden, hirnorganischen Erkrankungen oder schweren Persönlichkeitsstörungen und/oder sie befinden sich in Krisensituationen.

Die Diagnostik und Therapie erfolgt multiprofessionell in einem Team von Ärzt*innen, Psycholog*innen, Pflegefachkräften sowie Ergo- und Bewegungstherapeut*innen. Die medikamentöse Behandlung erfolgt evidenzbasiert nach den neuesten wissenschaftli-chen Erkenntnissen. Sozialen Problemlagen wird im Rahmen des individuellen Be-handlungsplanes unter Hinzuziehung des Sozialdienstes begegnet. Ziel ist die mög-lichst rasche Stabilisierung und Besserung der Symptomatik, die eine Überleitung in die offene stationäre, teilstationäre oder ambulante Versorgung ermöglicht. Wesentlicher Kern der Behandlung stellt die Bezugsbegleitung durch das multiprofessionelle Team da, wodurch die Patienten*innen, unter Vermeidung zusätzlicher räumlicher Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, individuell durch ihre kritischen Phasen begleitet werden können.

Es finden täglich Visiten sowie wöchentlich eine Pflegevisite statt. Die Einbeziehung von Angehörigen bei den Visiten erfolgt nach Rücksprache und nach Wunsch der Patitient*innen.

Die Therapiemaßnahmen in der Station 40 umfassen:
• Psychotherapeutische Einzelgespräche
• Psychoedukatives Training
• Ergotherapie
• Bewegungs- / Sporttherapie
• Kognitives Training
• Skills-Training nach der Dialektisch-Behavioralen-Therapie (DBT) für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung
• Progressive Muskelrelaxation

Darüber hinaus werden angeboten:
• Snoezeln
• Alltagstraining (begleiteter Einkauf, Backen)
• Freizeitaktivitäten zur Förderung der sozialen Kompetenz
• Begleitete Hausbesuche und Behördengänge